Bannkreise gegen Schnecken ***mein Garten und ich***

- das hat nichts mit Hokuspokus oder Voodoo zu tun. Nein, meine Schneckenabwehr funktioniert viel simpler und hat noch einen zweiten Nutzen (so, wie ich es liebe!).

Aber von Anfang an: ich habe einen Garten. Nein, das ist nicht mein Garten sondern ein unbebautes Grundstück in der Nachbarschaft, was ich mitbegärtnern darf. Vor zwei jahren haben wir angefangen und inzwischen schon einiges an Erfahrung dazu gewonnen. Da ich biologisch gärtnere, verwende ich oft Mulch. Warum, das habe ich auf meinem alten Blog schon mal beschrieben

Nun ist es leider so, dass Schnecken meinen Garten lieben und sich unter dieser Mulchschicht sauwohl fühlen. Dazu kommt, dass wir im Herbst nicht umgraben, um die durch den Mulch entstandene Humusschicht nicht zu zerstören. Dadurch zerstören wir aber leider auch die Schneckeneier nicht. 






An einer Stelle haben wir einen Schneckenzaun aus Metall installiert, der ist inzwischen quasi schneckenfrei. Und um einzelne Pflanzen wir Aubergine oder Zucchini kommen Plastikringe mit Kragen, die die Schnecken auch abhalten. 

Da ich ja kein großer Freund von Plastik bin, dafür ein umso größerer Freund von Mulchen, bin ich nun also auf die rettende Idee gekommen:





von unseren Nachbarn bekomme ich immer das Einstreu aus ihrem Hasenkäfig. Das habe ich bis jetzt immer schön zwischen die Erdbeeren verteilt - die gedeihen prächtig und die Erde ist so richtig toll locker. Beim letzten Ausbringen klingelte es auf einmal in meinem Hirn: irgendwo im www hatte ich gelesen, dass Sägespäne Schnecken abhalten, weil sie beim Hinüberkriechen austrocknen. Und was ist da im Hasenstreu? SÄGESPÄNE!! 






Sorry Erdbeeren, ihr müsst jetzt erst mal ohne Hasenstreu auskommen, denn das habe ich jetzt verwendet, um Bannkreise um meine Bohnen und Erbsen zu legen. Und wirklich: die Pflanzen entwickeln sich diesmal ohne Schneckenfraß! Yieha!

Meine Empfehlung gegen Schnecken lautet also: Sägespäne um die Pflänzchen herum ausstreuen!

Und warum hat das noch einen zweiten Nutzen? Na klar: gleichzeitig wird die Erde auch noch gemulcht. Und da ich das Einstreu vom Hasen nehm, ist da auch zudem noch super Dünger in Form von Hasenpipi und -kötteln bei. Wer jetzt IHHHH schreit, schaue doch mal bitte, was die Bauern so auf ihre Felder kippen. Bei mir ist´s wenigstens bio (Biohasenstreu), müllvermeidend und regional *g*...

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