Nachhaltig leben

Jedes Jahr gibt es einen Tag, an dem die Ressourcen der Erde erschöpft sind: den Earth Overshot Day oder zu deutsch Welterschöpfungstag. Im Jahr 2015 war er am 13. August, dieses Jahr wird er bereist am 06. August sein. Dieser Tag markiert den Wendepunkt, an dem wir Menschen so viel Ressourcen verbraucht haben, dass die Erde sie bis zum Ende des Jahres nicht wieder herstellen kann. Aber wovon leben wir denn dann? Das Leben geht doch weiter: wir produzieren weiterhin Zeug, wir heizen weiterhin unsere Wohnungen (oder kühlen sie, je nach Klimazone), wir essen, trinken, leben. Woher kommen denn die Ressourcen, wenn sie doch verbraucht sind?

Richtig: ab da leben wir auf Pump! Wir leihen uns Energie, Rohstoffe und Lebensraum von unseren Kindern. Und da mache ich nicht mehr mit! Ich liebe mein Kind und wünsche ihm ein giftfreies, glückliches Leben in dem Wohlstand, den er braucht. Und das wünsche ich auch allen anderen Menschen auf diesem wunderbaren Planeten.

Deswegen versuche ich Schritt für Schritt zu einem nachhaltigeren Lebensstil zu kommen. Angefangen habe ich damit nach der Geburt vom Minimonsieur - und nachlesen kannst Du das auf meinem alten Blog www.rebelle-upcycling.de. Wenn ich mir meine alten Post so durchschaue, dann sehe ich die Entwicklung, die ich in dieser Zeit durchgemacht habe: von der Idee, nur noch nachhaltige Produkte zu kaufen hin zu dem Verständnis, einfach grundsätzlich weniger zu kaufen oder zu produzieren. Nachhaltig leben bedeutet für mich:
plastikfrei, konsumbefreit, gewaltfrei, vegetarisch und mit ganz viel Selbermachen









Glücklicherweise gibt es eine großartige Community hier im Netz, die sich mit Tipps und Ideen unterstützt. Besonders ans Herz legen möchte ich Dir in diesem Zusammenhang die Bloggerparade #EiNaB - einfach nachhaltig besser leben. Diese Idee stammt von Friederike, Maria, Marlene, Zora und Andrea - 5 tolle Frauen mit einem schier unerschöpflichen Ideenreichtum was nachhaltiges (Alltags-)leben angeht. Ich habe mich schon viel von ihren Blogs inspirieren lassen und oft war einer ihrer Posts mit Anlass, meine Gewohnheiten zu überdenken - so zum Beispiel durch Marias wunderbare Berichte über plastikfreie Monatshygiene. Seitdem benutze ich eine Menstruationstasse und bin sehr glücklich damit!

Also, ein nachhaltiges Leben ist möglich - Du musst nur jetzt damit anfangen. Und es ist gar nicht schwer.

Alle Post zum Thema Nachhaltigkeit:

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