"Die Suche nach dem Glück" - Bücher, die glücklich machen [Buchempfehlung]

In letzter Zeit ist mir einiges klar geworden: je mehr Schlechtes und Negatives ich in welcher Form auch immer (Ernährung, Beziehung, Bücher und Filme, Nachrichten, ...) in mich reinstopfe, desto schlechter geht es mir auch. Bemerkbar war das zum Beispiel nach sehr gruseligen Filmen - und ja, es reicht schon so mancher Tatort, dass ich nicht gut schlafen kann. Also, wozu soll ich mir das weiter rein ziehen? Negatives höre ich noch oft genug - die Nachrichten sind voll davon und vor denen möchte ich mich nicht verschließen.

Also habe ich beschlossen, nur noch Bücher zu lesen, die mich glücklich machen. Weg mit den Krimis, her mit den Glücksbüchern. Und wenn ein Buch dann schon 

"Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück" 

heißt, dann scheint es ja wie gemacht für mich und meine neue Lektüreerfahrung.



Francois Lelord beschreibt in seinem kleinen, feinen Roman die Reise des Psychiaters Hector, der sich aufgemacht hat, um heraus zu finden, wann und warum Menschen glücklich sind. Er bereist so unterschiedliche Länder wie China, ein nicht näher benanntes Land in Afrika und das "Meist-Land", das sich dem Leser schnell als Amerika erweist. Dort trifft er Freunde und Unbekannte und nach jedem Treffen kann er eine oder mehrere neue Lektionen über das Glück in sein kleines Büchlein schreiben. Diese "Determinanten des Glücks" kann er sogar mit einem berühmten Professor besprechen, der ihm sogar zeigt, wie er das Glück messen kann.

Wahrscheinlich ist das Buch aus dem Wissen des Autors, der selbst Psychiater ist, gespeist und deswegen gespickt mit Verweisen auf Studien und Versuchen zum Glück. Glücklicherweise ist es dabei aber so behände geschrieben, dass ich es grad so durchgelesen habe. Und: es hat mich glücklich gemacht! Na klar gibt es sowas wie ein Happy End - aber warum auch nicht? Und obwohl in dem Buch sogar jemand stirbt, ist es einfach ein Feel-Good-Buch, dass mir einen grauen Regentag versüßt hat.

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